Junge Liberale OWL kritisieren Bundesgesundheitsminister Gröhe

Die Jungen Liberalen (JuLis) OWL lehnen den Gesetzesentwurf von Bundesgesundheitsminister Gröhe zu einem strikten Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, mit dem sich der Koalitionsausschuss in dieser Woche beschäftigt, entschieden ab. Einen entsprechenden Antrag der JuLis hat auch die FDP OWL auf ihrem Bezirksparteitag am 25.3.2017 angenommen.

„Insbesondere im ländlichen Raum vermag der Onlinehandel eine flächendeckende und kostengünstige Versorgung der Verbraucher mit Arzneimitteln sicherzustellen“, gibt Jens Teutrine, Vorsitzender der JuLis OWL, zu bedenken. Ein Verbot diene lediglich Lobbyinteressen, unterbinde Innovationen und ignoriere elementare Verbraucherinteressen.

Zielführender ist aus Sicht der JuLis OWL eine Gesundheitspolitik, die auch den ortsansässigen Apotheken fairere Wettbewerbsbedingungen eröffnet und so überdies die Kosten im Gesundheitssektor langfristig senkt, statt durch eine nicht zeitgemäße Verbotspolitik bereits bestehende Probleme noch zu vertiefen.