Raus aus Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise: Make 1€-Jobs great again!

In Deutschland haben Arbeitslose die Möglichkeit, im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten, auch bekannt als „1€-Jobs“, vom Mindestlohn ausgenommene Arbeitsgelegenheiten aufzunehmen, um schnell wieder in Arbeit zu kommen. Jedoch wurden diese Instrument immer weiter so eingeschränkt, dass heute nur noch Jobs „im öffentlichen Interesse“ vereinzelt als Arbeitsgelegenheiten in Frage kommen. Für uns sind unterdurchschnittlich bezahlte Jobs besser als Arbeitslosigkeit. Daher fordern wir zur Ausweitung der Arbeitsgelegenheiten:

Keine Eingrenzung der Träger: Alle Arbeitgeber sollten Arbeitsgelegenheiten
anbieten können, eine besondere soziale oder gemeinnützige Komponente blockiert
im Ergebnis lediglich Arbeitsplätze. Dennoch müssen Arbeitsgelegenheiten weiter
so angeboten werden, dass sozialsicherungspflichtige Stellen dadurch nicht
gefährdet werden.
Integrationspotenzial nutzen: Arbeitsgelegenheiten können auch ein wichtiger
Faktor sein, um Menschen, die neu nach Deutschland gekommen sind, möglichst
schnell und unkompliziert in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren und den
Arbeitskraftmangel in Deutschland weiter zu beheben. Daher sollen
Arbeitsgelegenheiten auch vereinfacht auf Menschen ohne gesicherten,
langfristigen Aufenthaltstitel anwendbar sein.
Keine zeitliche Begrenzung, aber klare Perspektiven: Zeitlich starre
Begrenzungen für Arbeitsgelegenheiten, die der Gesetzgeber formuliert, lehnen
wir ab. Dennoch ist es wichtig, dass Menschen nicht ihr Leben lang in
Arbeitsgelegenheiten verbringen. Daher wären staatlich geförderte
Aufstockmaßnahmen von einer Arbeitsgelegenheit in einen Vollzeitjob
wünschenswert.